Aronia Wirkung

Aronia Wirkung
Aronia Wirkung

Der Großteil der möglichen Aronia Wirkung wird auf antioxidative und bakterizide Eigenschaften der Apfelbeere zurückgeführt. Zunächst sollte man sich die Konzentrationen der verschiedenen Inhaltsstoffe in Erinnerung rufen. Der Gehalt an verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen lässt eine gewisse Wirksamkeit objektiv feststellen. Diese bezieht sich jedoch jeweils auf das einzelne Vitamin bzw. den Mineralstoff, der betrachtet wird. Dabei hat die Apfelbeere eine ähnliche Wirksamkeit wie andere Obstsorten auch. Tatsächlich bemisst sich diese unmittelbar an ihrem Gehalt des betrachteten Stoffes. Beispielsweise ist der Vitamin C Gehalt der Apfelbeere dem einer Ananas überlegen, eine rote Paprika hingegen hat mehr als den 6,5fachen Vitamin C Gehalt der Apfelbeere. Demnach ist die primäre Wirkung der Apfelbeere als durchschnittlich zu bewerten, sie kann aber durchaus einen gewissen Anteil des Tagesbedarfs an Vitaminen und Mineralstoffen decken.

Aronia Wirkung: Sekundäre Pflanzenstoffe – Flavonoide, Anthocyane und Polyphenole

Wesentlich interessanter ist die Wirkungsweise der sogenannten sekundären Pflanzenstoffe. Dazu zählen insbesondere die Farbstoffe wie Flavonoide, Anthocyane und die Polyphenole.

Diese haben insbesondere eine enorme antioxidative Wirkung. Sie binden freie Radikale, welche in Zellen große Schäden anrichten können, wenn sie das Erbgut angreifen. Sogenannter oxidativer Stress ist maßgeblich für den Alterungsprozess auf zellulärer Ebene verantwortlich und kann letztlich zu Krebs führen.

Die Polyphenole, insbesondere die Ellagsäure, könnten dabei eine tiefere Bedeutung haben und tatsächlich maßgeblich zu den Wirkungsweisen beitragen. Da Ellagsäure ist schon seit längerer Zeit aus Granatäpfeln bekannt. Hierzu wurden wesentlich mehr Untersuchungen durchgeführt, denn es kann eine entsprechende Wirkung auch der Aronia zugeschrieben werden. Dabei begründet sich die volksmedizinische Nutzung gegen Arteriosklerose, als Bakterizid und als Entzündungshemmer offenbar ausschließlich auf die Wirkung der Polyphenole bzw. der Ellagsäure im Speziellen.

Darüber hinaus konnte im Laborversuch eine positive Wirkung auf den oxidativen Stress bewiesen werden. Da bei frisch operierten Patienten und bei Krebspatienten während der Chemotherapie im Zuge der Behandlung von invasivem Brustkrebs auftritt.

Dennoch stecken Studien mit der Aroniabeere derzeit noch in den Kinderschuhen und vieles kann (noch) nicht als offiziell erwiesen angesehen werden.

 

 

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