Brennnessel – Anwendung, Wirkung und Studien

Brennnessel - Anwendung, Wirkung und Studien
Brennnessel – Anwendung, Wirkung und Studien

Brennnessel – Anwendung, Wirkung und Studien: Die Brennnessel Pflanze (Urtica) ist eine Pflanzengattung die weltweit vorkommt und zählt zu den Top Ten der Superfoods. In Deutschland ist die große Brennnessel und die kleine Brennnessel überall zu finden. Seltener findet man die Röhricht-Brennnessel und die Pillen-Brennnessel. Es ist nicht nur Unkraut, sondern die Brennnessel Pflanze ist eine wertvolle Heilpflanze und kann auch als Nahrungsmittel genossen werden. In der Regel wird die große Brennnessel als Heilpflanze genutzt.

Brennnessel Pflanze

Herkunft

Die Brennessel Pflanze hat ihren Ursprung in Mitteleuropa. Durch die hohe Toleranz gegenüber Umweltbedingungen findet man sie mittlerweile auch in Nordeuropa, Nordamerika und Asien.
Der Fachbegriff für die Brennnessel lautet Urtica, dieser leitet sich vom lateinischen “urere“ (=brennen) ab.

Arten

Die in Deutschland bekannte Brennnessel unterschiedet sich in vier Arten: große Brennnessel, kleine Brennnessel, SumpfBrennnessel und die eher seltene Pillen-Brennnessel. Es gibt mehr als 2500 weitere Pflanzenarten, die ebenfalls zu den Brennnesselgewächsen zählen.

Wenn von der Brennnessel als Heilpflanze gesprochen wird, sind sich die meisten Menschen nicht der Tatsache bewusst, dass es die Pflanze genau genommen nicht gibt. Aus botanischer Sichtweise gibt es einige dutzend, je nach Auslegung sogar mehrere tausend Arten der Pflanze. Diese unterscheiden sich in ihren Aussehen und in ihrer Wirksamkeit als Heilpflanze sehr stark von einander. Betrachtet man die Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae), zählen hierzu rund 2625 Arten in etwa 55 Gattungen. Diese wachsen als kleine Pflänzchen von weniger als 1 cm Höhe, wie der Bubikopf bis hin zu 40 m hohen Bäumen heran. Von dieser riesigen Artenfülle besitzen jedoch nur die sechs Gattungen der Tribus Urticeae mit etwa 220 Arten die bekannten Brennhaare.

Gattungen

Von diesen sechs Gattungen ist die Gattung Urtica am bekanntesten, da sie als einzige auch in Deutschland vorkommt. Diese Gattung umfasst etwa 45 Arten, von denen vier in Deutschland heimisch sind: die Große Brennnessel Urtica dioica, die Röhricht-Brennnessel Urtica kioviensis, die Pillen-Brennnessel Urtica pilulifera und die Kleine Brennnessel Urtica urens. Wenn von der Brennnessel als Heilpflanze gesprochen wird, ist meistens Urtica dioica gemeint. Sie ist die häufigste und am weitesten verbreitete Art in Deutschland. Gleichzeitig ist sie mit einer Höhe von gelegentlich bis zu 3 m die größte einheimische Brennnessel und gleichzeitig eine der größten Arten der Gattung Urtica.

Diese Art eignet sich aufgrund der Häufigkeit besonders gut zur Nutzung, jedoch sind prinzipiell alle 220 Arten mit Brennhaaren nutzbar und werden in ihrer jeweiligen Heimat verwendet. Ein bekanntes Beispiel ist die Australische Brennnessel, Dendrocnide moroides, welche gelegentlich von Pflanzensammlern auch in Deutschland gepflegt wird.. Ihre Wirkung ist ungleich schmerzhafter als unserer heimischen Brennnesseln und sie gilt als gefährlichste Pflanze der Welt. Trotzdem lassen sich Aborigenes an rheumatischen Gelenken stechen. Darüber hinaus ist sie wie Urtica dioica zu verarbeiten und bildet sogar essbare Früchte.

Lebensraum

Sie bevorzugt frische, stickstoffreiche und feuchte Lehm- und Tonböden mit reichhaltig Nährstoffen. Am häufigsten findet man die Brennnessel am Waldrand, an Ufern, Zäunen oder auch am Straßenrand. Halbschattige Plätze werden von ihr favorisiert, wobei ihr auch direkte Sonne nichts ausmacht. Wichtig ist nur, dass es der Pflanze nicht zu trocken wird.

Anbau & Pflege

Die Aussaat ist sowohl im Gartenbeet, als auch auf dem Balkon möglich. Hier sollte allerdings auf ein ausreichend großes, sowie tiefes Gefäß geachtet werden. Die Pflanze kann groß werden und benötigt vor allem Platz für ihre Wurzeln. Dieser Vorgang sollte von Ende März bis Mitte Mai erfolgt sein. Die Lichtkeimer brauchen dann ungefähr 10 bis 14 Tage zum Austreiben.
Es sollte auf eine ausreichende Stickstoffversorgung der Pflanze geachtet werden. Im Gartenbeet kann diese im Frühjahr durch Kompost oder einen organischen Stickstoffdünger mit Langzeitwirkung erfolgen. Bei der Haltung im Topf sollte die Pflanze alle drei bis vier Wochen mit einem stickstoffbetonten, organischen Dünger versorgt werden. Da die Brennnessel feuchte Standorte bevorzugt, ist eine angemessene Wasserzufuhr notwendig. Trockenheit toleriert die Brennnessel nur für kurze Zeit. Trotzdem sollte keinesfalls Staunässe entstehen. Auch die kalte Winterzeit stellt keinerlei Problem für die Brennnessel dar, diese sollte sie unversehrt überstehen.

Die Brennnessel und ihre Merkmale

Die Brennnessel zeichnet einige unverwechselbare Merkmale aus. Es handelt sich um ein Krautgewächs, welches hauptsächlich mehrjährig angebaut wird. Die Wuchshöhe ist standortabhängig, so variiert diese zwischen 40 cm und mehr als drei Metern. Ein kräftiges, bräunlich-rotes Rhizom sorgt für eine gute Standhaftigkeit der Pflanze, von dort aus entstehen viele kleine, gelblich-weiß bis braune, verzweigte Wurzeln. Außerdem gilt sie als Zeigerpflanze für stickstoffhaltigen Boden.

Besonders charakteristisch sind die stark strukturierten Blätter der Brennnessel, an denen sich auch die berühmten Brennhaare befinden. Sie sind ebenfalls am vierkantigen Stängel der Pflanze vorhanden. Sobald man mit diesen in Berührung kommt, brechen die kleinen, sich an der Spitze befindenden, Widerhaken ab und bleiben in der Haut stecken. Der übrig gebliebene untere Teil funktioniert wie eine Spritze und gibt die brennende Substanz in die Haut ab. Die unter anderem darin enthaltene Ameisensäure verursacht das Brennen und die Bildung von Quaddeln auf der Haut. In der Natur haben die feinen Nadeln die Aufgabe Fressfeinde abzuhalten.

Wie viele Pflanzen hat auch die Brennnessel eine Blütezeit. Diese beginnt Ende Juni und dauert bis Oktober an. Die Blüten wachsen an einer Rispe und sind eher klein und unauffällig in cremeweiß, grün oder braun. Ist die Blütezeit vorüber, entstehen während der Fruchtreife 1mm große, grüne Nussfrüchte, in denen sich jeweils ein Samen befindet.

Brennnessel als Lebensmittel

Die Brennnessel ist nicht nur bekannt dafür, dass sie bei Berührung mit der Haut unangenehme Juckreize hervorrufen kann, sondern auch dafür, dass sie heilende und wohltuende Effekte hat. So wird aus der Brennnessel gerne ein Tee gezaubert, der sehr breitbandig und gegen eine Vielzahl von Symptomen eingesetzt werden kann.

Rezeptvariationen mit Brennnessel

Darüber hinaus bietet sich die Pflanze aufgrund ihrer zahlreichen gesunden Inhaltsstoffen und ihrem guten Geschmacks auch als ideales Lebensmittel an. So gibt es bereits eine Vielzahl von unterschiedlichen Rezeptideen, in denen sie ein elementarer Bestandteil ist. Neben dem Brennnesseltee, kann man aus ihr auch eine wunderbare und geschmackvolle Suppe zubereiten. Als Brotaufstrich in Form eines Brennnessel-Frischkäses. Aus der Pflanze kann man auch ein wunderbares Pesto zubereiten. Gerne wird aus der Pflanze auch ein leckeres Gratin gezaubert.

Ernte

Die beste Erntezeit ist im Frühjahr vor der Blütezeit. In diesem Zeitraum ist die Pflanze noch frisch und die Blätter jung und zart. Bei der Ernte sollten Sie entsprechende Schutzhandschuhe tragen. Im Anschluss sollten die Blätter unbedingt gewaschen werden. Hierzu bietet sich ein Sieb an, in denen man die Blätter legt und mit Wasser abduscht. Hierbei sind immer noch Handschuhe ratsam. Nun kommt es darauf an, ob Sie die Brennnesselblätter roh oder gekocht verwenden wollen.

Zubereitung

Bei der rohen Zubereitung sollten Sie die Brennnesselblätter auf einer Holzunterlage ausbreiten und vorsichtig mit einem Nudelholz abrollen. Dadurch zerstören Sie die kleinen Brennhaare. Nach mehrmaligem Abrollen sollten alle Brennhaare kaputt sein und es dürfte beim Verzehr nichts brennen. Nun können Sie die Blätter klein schneiden und zum Beispiel über einen Salat oder Frischkäse als Brotaufstrich streuen.

Bei der gekochten Verwendung, kochen Sie die Brennnesselblätter einfach mit Wasser, bis die Blätter weich und die gewünschte Konsistenz haben, um in einer Suppe, oder einem Gratin verwendet werden zu können. Durch das Abkochen, werden die Brennhaare zerstört und kann die Brennnessel gefahrlos verzehren.

Bereiche in denen die Brennnessel Anwendung findet

Traditionelle Anwendungen gibt es für die Pflanze zuhauf. Wissenschaftlich erwiesen sind jedoch die im Folgenden beschrieben werden. Die Brennnessel wirkt bei Artrose und Arthritis, bei Prostatabeschwerden und Blasenproblemen lindernd. Auch entzündliche Darmerkrankungen können positiv beeinflusst werden. Im Allgemeinen ist die Wirkung entzündungshemmend und entwässernd.

Die Vielfalt der Heilpflanze

Die Brennnessel setzt der Menschen bereits seit Urzeiten in vielen Lebensbereichen ein. In der Heilkunde zählt diese Pflanze zu den ältesten bekannten Heilkräutern. Im Gemüseanbau wird sie als Brennnesseljauche erfolgreich als Gemüsedünger genutzt. Auch in der Küche findet sie Anwendung und hat die Menschen bereits vor dem Hungertod bewahrt. Sogar in der Textilindustrie wird die Brennnessel genutzt, wo die faserreichen Stängel zu Nesselstoff verarbeitet wurden.

Bei all dieser Nutzbarkeit wird sie vom Menschen auch eisern als Unkraut angesehen und bekämpft. Er rückt ihr mit Gerätschaften wie Hacke, Spaten, Pflug und sogar der chemischen Keule zu Leibe und ist meist erfolglos,

Anwendung als Heilpflanze

Die Pflanze ist ohne Frage eine mächtige Heilpflanze, für die vielfältige Einsatzgebiete bekannt sind. In der traditionellen Volksmedizin wird die Wirkung zur Entgiftung sowie Entschlackung des Körpers im Rahmen von Kuren und Diäten genutzt. Auch bei Müdigkeit und Erschöpfung soll der Tee helfen. Die genannten Symptome sind meist die Folge von Eisenmangel, der zur (Anämie) führt. Den Eisenmangel beseitigt die sehr eisenhaltige Brennnessel leicht. Sie liefert – abhängig von ihrem Wuchsort – zwei- bis viermal mehr Eisen als Rindfleisch und dreimal so viel wie der vielgelobte Spinat.

Die Wirkung soll auch auf Leber und Galle positiv sein. Der antike Arzt Paracelsus soll die bereits Brennnesselsaft bei Hepatitis der Gelbsucht verordnet haben. Eine Heilpflanze, die auf Leber und Galle positiv wirkt, optimiert auch die Verdauung und kann bei Verdauungsbeschwerden hilfreich sein. Selbst auf die Bauchspeicheldrüse soll die Brennnessel Wirkung mit einem ausgeglichenen Blutzuckerspiegel zu verzeichnen sein. Brennnesseltee lindert als Gesichtswasser Allergien, verbessert Pickel, Ekzeme und das Hautbild bei Akne.

Brennnessel bei entzündlichen Darmerkrankungen

Die Brennnessel gehört zu der Therapie, die Ärzte für Naturheilverfahren bei der ganzheitlichen Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn anwenden. Das Therapiekonzept hat drei Säulen:

  1. Schutz der Darmschleimhaut durch Regulierung des Stuhlgangs mit der Gabe von Flohsamen
  2. Stuhlverfestigung und Senkung der Stuhlfrequenz über die Einnahme von gerbstoffreichen Kräutern wie getrocknete Heidelbeere
  3. Entzündungshemmung mit Brennnessel in Form von Tee.

Anwendung bei Arthritis

Die Therapie von Artrose und der rheumatoiden Arthritis kann durch die Urtica mit ihren entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften wirkungsvoll erfolgen.
Brennnesseln sorgen dafür, dass weniger Medikamente benötigt werden. Gleichzeitig versorgen sie den Körper mit Vitalstoffen und Antioxidantien.

Anwendung bei Harnwegsinfekten

Bei Harnwegs- und Prostataerkrankungen kommen Aquaretika zum Einsatz. Zur Gruppe dieser Heilpflanzen, die für die Durchspülung der Harnwege sorgen, gehört die Urtica Pflanze. Krankheitserregende Keime werden ausgeschwemmt. Brennnesseltee ist also mit reichlicher Wasserzufuhr – das Mittel der Wahl bei Harnwegsinfekten. Gleichzeitig beugt Sie Nieren- und Blasensteinen vor.

Anwendung als Extrakt bei Prostatakrebs

Brennnesselwurzelextrakt soll laut einer Studie der Philipps-Universität Marburg bei Prostatakrebs das Zellwachstum von Krebszellen hemmen können.

Stärkt auch die allgemeine Abwehrkraft

Eine Studie mit Mäusen – hat die Brennnessel Wirkung auf das Immunsystem stärker als die des Sonnenhuts bewiesen. Und sollen die Antikörperbildung ebenso gestärkt werden, wie die Aktivität der Fresszellen gesteigert wurde.

Brennnessel als Blutdrucksenker

In der Naturmedizin von Marokko wird die Pflanze auch bei Bluthochdruck verordnet. Wissenschaftler stellten eine eindeutig Wirkung de Blutdrucksenkung fest. Die Heilpflanze entspannt offenbar die Blutgefässe, verhindert eine übermässige Blutgerinnung und verdünnt damit das Blut. Damit werden weniger Medikamente benötigt.

Brennnesselsamen bei Unfruchtbarkeit und Impotenz

Die Brennnesselsamen besitzen einen hohen Mikronährstoff-Reichtum. Bereits in alten Zeiten wurden sie gesammelt und als Stärkungsmittel eingesetzt. Sie stärken die Libido was zu einem Verzehrverbot für Mönche im Mittelalter führte. Doch bringen die kleinen Brennnesselsamen nicht nur Libido, Potenz und Zeugungsfähigkeit des Mannes auf Vordermann, sondern fördern auch die Milchproduktion bei stillenden Müttern.

Wirkung bei Haarausfall

Brennnesselsamen wirken aufgrund ihres Mikronährstoffspektrums gegen Haarausfall und vermindertem Haarwuchs. Dafür streut man den Samen in Suppen, Müsli und Salat oder nimmt einfach so täglich einen bis zwei Esslöffel ein. Das Haar wächst schneller und wird dichter.

Studien zur Brennnessel

Die Brennnessel ist eine seit Jahrtausenden angewandte Heilpflanze, deren Wirkung bei den Menschen, die sie nutzen, unbestritten ist. Doch es sind nun einmal subjektive Meinungen, die hierzu wiedergegeben werden. Belegbare wissenschaftliche Studien und Untersuchungen zum Thema Brennnessel besitzen den Vorteil, das ihre Inhalte und Ergebnisse nachprüfbar sind. Der Satzanfang: „Studien haben ergeben….“ ist meist unbestimmt. Darum nachfolgend zwei Studien über die Wirkung der Brennnessel in bestimmten Bereichen sowie eine allgemeine Untersuchung der Brennnessel aus medizinischer Sicht.

Studie 1:

Veröffentlicht: im Juni 2000

Durchgeführt am:
Department of Primary Health Care and General Practice, Plymouth Postgraduate Medical School, University of Plymouth, Devon, UK

Autoren:
Randall C, Randall H, Dobbs F, Hutton C, Sanders H

Link zum Originaltext (Englisch)
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10911825

Zur Wirkung der Brennnessel bei arthritischen Schmerzen bestehen zahlreiche Veröffentlichungen, jedoch meist keine randomisierten und kontrollierte Studien. Die Autoren führten im Jahr 2000 eine randomisierte, kontrollierte Doppelblind-Studie mit 27 Patienten durch, die an durch Arthritis verursachten Gelenkschmerzen in den Fingern litten. Dazu erfolgte die Vergabe von Brennnesselblättern an einen Teil der Gruppe, ein anderer Teil erhielt ein Placebo in Form eines Taubnesselblattes. Das Brennnesselblatt musste einmal täglich direkt an die schmerzenden Stellen des Zeigefingers und des Daumens gerieben werden, ebenso natürlich das Taubnesselblatt der Placebo-Gruppe. Die Studie, die insgesamt einen Zeitraum von 12 Wochen umfasste, ergab Folgendes: Schon nach einer Woche konnte die Brennnessel-Gruppe über eine Linderung der Schmerzen sowie eine verbesserte Motorik der Gelenke berichten.

Studie 2:

Veröffentlicht: im August 2011

Durchgeführt am:
Institute of Health Services Research, Peninsula Medical School, University of Plymouth, UK.

Autoren:
White AR, Randall C, Harding G, Paterson C.

Link zum Originaltext (Englisch)
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21827931

Bei dieser Studie aus dem Jahr 2011 ging es darum, in welcher Form die Brennnessel eine bessere Wirkung zur Schmerzlinderung zeigt. Zur Auswahl stand die orale Verabreichung oder die topische Behandlung, also das Auflegen und Einreiben direkt an der schmerzenden Stelle. Dazu wurden 16 Teilnehmer befragt, die an Muskel- und Gelenkschmerzen leiden. Der Anlass für diese Studie entspringt aus der Tatsache, das es keine Standardmethode zur Verabreichung der Brennnessel in diesem Anwendungsspektrum gab. Aus dem Fragebogen und den gegebenen Antworten lässt sich ein Konsens zur Verabreichung herleiten.

Insgesamt zeigte es sich, das überdurchschnittlich viele (70 %) der Befragten eine topische Behandlung bevorzugen, da die Wirkung intensiver und schneller Eintritt als in der oralen Form.

Untersuchung 3:

Veröffentlicht: im März 2014

Durchgeführt in:
Erlangen, Deutschland

Autoren:
Naiba Nabieva, Assistenzärztin am Universitätsklinikum Erlangen

Link zum Originaltext (Deutsch)
http://flexikon.doccheck.com/de/Brennnessel

In dieser Untersuchung ging die Autorin auf die medizinische Symptomatik der Brennnessel ein und zeigt sowohl Indikationen, Wirkungen und Gegenwirkungen dazu auf. So werden unter dem Kapitel Indikationen folgende Erkrankungen aufgeführt:

  • Rheuma, chronische Gelenkerkrankungen
  • Funktionsstörungen von Gallenwegen und Pankreas
  • Störungen gastrointestinaler Art
  • Störungen des weiblichen Zyklus
  • Blasen- und Harnwegserkrankungen, Miktions-Störungen innerhalb benigner Prostatahyperplasie in Stadium I bis II
  • Verbrennungen und Sonnenbrand
  • Insektenstiche

Fazit:

Man kann mit Recht feststellen, dass die Brennnessel Pflanze und der Brennnesselsamen eines der natürlichsten, ganzheitlich anzuwendenden und gleichzeitig kraftvollsten Nahrungsergänzungsmittel auf der Erde ist. Nutzen auch Sie dieses Wundermittel das uns die Natur frei Haus schenkt! Auch als Salat und Spinat genossen, tut die Pflanze uns nur Gutes mit Ihrer Wirkung.

 

 

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