Superfood Leinsamen: gesund und heimisch

Superfood Leinsamen: gesund und heimisch
Superfood Leinsamen: gesund und heimisch

Leinsamen ist ein Superfood, ähnlich wie Chia Samen. Am besten sind die Körner in geschroteter Form. Die Wirkstoffe sind im Inneren der Körner, wenn sie geschrotet werden, sind die Wirkstoffe frei zugänglich. Leinsamen sind preiswert und sind eine tolle Beilage zu Suppen, als Zusatz zum Brotaufstrich, im Joghurt oder Müsli. Bauchschmerzen und Verstopfungen können mit dem Superfood toll therapiert werden. Auch für Entzündungen kann man den starken Samen gebrauchen und äußerlich anwenden: man macht einfach einen Wickel. Das Superfood ist voll von gesunden Fetten, Ballaststoffen und Mineralstoffen. Er macht lange satt und versorgt den Körper mit gesunden Nährstoffen.

Wer Schwierigkeiten mit der Verdauung hat, tut man sich mit Leinsamen etwas Gutes. Er ist ein richtiges Superfood. Die Körner tun der Gesundheit gut und schmecken außerdem noch gut. Ein leckeres Brot ist Leinsamenbrot, Sie können es auch selbst backen. Allerdings hat es recht viele Kalorien, ca. 425 kcal/ 100 g. Er enthält viel an gesundem Fett und viel Eiweiß. Deshalb ist eine gute Nahrungsergänzung bei vegetarischer Ernährung. Leinsamen sind zuckerfrei, eine wohltuende Ausnahme in unserer Zeit, in der man ständig Zucker in Lebensmitteln findet.

Leinsamen: Rezept über Brot (Quelle: Chefkoch.de)

Ein tolles Rezept ist das Rezept über Leinsamenbrot. Zum Beispiel an Weihnachten, Ostern oder wenn Gäste im Haus sind, ist das Brotbacken eine gute Idee. Es dauert nur, wegen der Hefe, eine gewisse Zeit. Ein paar Stunden müssen Sie den Teig ruhen lassen. Das Superfood ist schmackhaft und ein Gesundmacher. Sie können so Ihren Gästen und Ihrer Familie etwas Besonderes bieten. An Ostern und an Erntedank können Sie das selbst gebackene Brot in der Kirche segnen lassen. Auch in Muffins oder selbst gemachten Müsliriegeln ist Leinsaat eine schmackhafte Zutat. Probieren Sie doch mal ein Leinsamenbrot. Schon mit wenigen Zutaten tun Sie sich etwas Gutes.

Zutaten:

  • 100 g
  • Leinsamen
  • 500 ml
  • Wasser, kochend
  • 250 g
  • Mehl (Weizenmehl Typ 405)
  • 250 g
  • Mehl (Weizenvollkornmehl)
  • 1 Würfel
  • Hefe
  • 2 TL
  • Honig, flüssig
  • 2 TL
  • Meersalz

Butter für die Form

Arbeitszeit: ca. 40 Min. Ruhezeit: ca. 2 Std. / Schwierigkeitsgrad: normal
Die Leinsamen mit dem kochenden Wasser übergießen, umrühren und zugedeckt etwa 1 Stunde quellen lassen.

Beide Mehlsorten in einer großen Rührschüssel mischen, die Hefe an eine Seite am Schüsselrand bröckeln, den Honig über die Hefe verteilen. Die gequollenen, lauwarmen Leinsamen mit der Flüssigkeit darüber geben und mit der Hefe, dem Honig und etwas von dem Mehl verrühren.

Die Schüssel mit einem Tuch zudecken und etwa 15 Minuten an einen warmen Ort stellen. Dann das restliche Mehl und das Salz mit den Knethaken des Handrührgerätes oder einer Küchenmaschine unter den Vorteig kneten. Den Teig zugedeckt etwa 15 Minuten ruhen lassen. Die Form fetten.

Den Teig noch einmal gründlich kneten, bis er geschmeidig ist und sich vom Schüsselrand löst. Dann mit einem Teigschaber in die Form füllen und glatt streichen. Mit einem Tuch zudecken und nochmals etwa 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Teigvolumen um etwa ein Drittel vergrößert hat.

Dann evt. die Oberfläche mit einem Messer schräg einkerben. Den Boden und die Seitenwände des kalten Backofens mit Wasser besprühen oder mit einem gut feuchten Tuch kurz abreiben. Das Brot im Backofen (unten) bei 200°C in etwa 1 Stunde goldbraun backen.

Dann noch etwa 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen. Das Brot aus dem Backofen und vorsichtig aus der Form nehmen, von allen Seiten mit kaltem Wasser besprühen oder bestreichen. Nochmals im Backofen (unten) auf dem Rost ohne die Form 10-15 Minuten bei 200°C backen.
Danach mit Wasser absprühen oder bestreichen.

Studien zu Leinsamen: der Gesundmacher

Dr. Delfin Rodriguez vom kubanischen Universitätskrankenhaus Holguin fand heraus, dass 30 Gramm geschrotet täglich den Blutdruck senkt. So konnten Herzinfarkte und Schlaganfälle vermieden werden. Patienten mit Arteriosklerose erhalten durch die Stoffe im Leinsamen Hilfe. Die Brustkrebsexpertin Christine Horner, MD, spricht sich in ihrem Buch für das heimische Superfood aus. Es bekämpft Entzündungen und bewirkt, dass sich die Krebszellen langsamer vermehren. Die in Leinsamen enthaltenen Omega-3-Fettsäuren wirken gegen Krebs. Die Ballaststoffe wirken gegen Brust- und Darmkrebs. Die Stoffe, die darin enthalten sind, und gegen Krebs wirken, sind sogenannte Lignane.

Lignane ähneln den Ballaststoffen und sind in hoher Dosis in den Leinsamen zu finden. Die Lignane ähneln dem Östrogen und gehören in die Gruppe der Phytoöstrogene. Lignane senken das Vorkommen von Metastasen bei Brustkrebs. Im Jahr 2011 belegte das Deutschen Krebsforschungszentrum die positive Kraft von Lignanen bei Brustkrebs. Die Wissenschaftler rund um Dr. Chang-Claude kamen zu dem Ergebnis, dass Leinsamen mit dem hohen Lignanen-Gehalt ein wahres Superfood ist.

Woher kommt Leinsamen?

Leinsamen sind die Samen des Flachses (gemeiner Lein). Die Leinsaat ist schon lange als Heilmittel bekannt und ist nicht apothekenpflichtig. Leinsaat ist ein anderer Name für Leinsamen. Wichtig ist, dass man mit dem Leinsamen genug Flüssigkeit aufnimmt, da sonst sogar ein Darmverschluss droht. Auch an Tiere wird Leinkuchen verfüttert. Leinsamen ist ein heimisches Superfood. Deswegen ist es sehr preiswert. Wenn man es essen will, muss man es vorher einweichen. Leinsaat gibt Energie, zum Beispiel im Joghurt oder Müsli. Wer schnell Energie braucht, zum Beispiel in der Schule, streut am besten Leinsamen und andere Körner in das Joghurt oder zum Beispiel Müsli mit Hanf. Die Leinsaat und andere Körner machen lange satt und geben Kraft.

Ein Superfood für die ganze Familie

Auch Kindern schmeckt Leinsamen, zum Beispiel im Muffin oder Joghurt. Selbst gebackenes Brot ist für die Kleinen ein Highlight. Es ist eine gute Idee, Kinder schon früh an gesunde Nahrung zu gewöhnen. Ältere Menschen, die öfter mal Probleme mit der Verdauung haben, finden in Leinsaat ein tolles Heilmittel. Man kann es zum Beispiel in Suppen oder Müsli zu sich nehmen, oder einfach täglich 2 bis 3 Esslöffel. Kinder brauchen 50 % weniger Leinsaat. Zum Ende der Schwangerschaft verordnen Hebammen häufig Leinsaat, weil sie die Gebärmutter stimuliert. Die Leinsaat bereitet sanft auf die Geburt vor. Die Geburt wird mit den Leinsamen früher begonnen, deshalb sollte man die Samen erst ab der 34. Schwangerschaftswoche einnehmen. Wer schon Probleme mit dem Darm hatte und zum Beispiel Polypen hatte, tut sich mit Leinsamen etwas Gutes. Leinsamen kann bei Verstopfung gut helfen, es ist dagegen ein altes Heilmittel.

 

Superfood Leinsamen – Video

 

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